AP 242 – Modellbasierte 3D-Konstruktion
Geometrie mit Produkt- und Fertigungsinformationen (PMI) wie Toleranzen und Passungen im neutralen Format – unabhängig vom CAD-System, archivierbar und austauschbar mit Partnern.
Engineering Systems
Eine Anlage dieser Komplexität entsteht nicht aus Einzelzeichnungen. Wir haben dafür eigene Engineering-Werkzeuge und Abläufe entwickelt, die Anforderungen, Konstruktion und Fertigung in einem geschlossenen Kreislauf verbinden.
Requirements Engineering
Anforderungen, Komponenten, Dokumente und Randbedingungen bilden einen gemeinsamen Graphen. Jede Entscheidung hat einen Ursprung, einen Beleg und einen Zeitpunkt.
Gesamtziele, Randbedingungen und Systemanforderungen der Anlage – z. B. Produktmenge, Standort, Genehmigung. Hier wird geplant, beauftragt und freigegeben.
Schnittstellen und Bilanzen zwischen den Baugruppen: Wärme, Stoffströme, Drücke, Temperaturen. Hier wird sichergestellt, dass die Teile zusammenpassen.
Die Detailentwicklung der einzelnen Komponenten – Linsenfeld, Optik, Wärmespeicher, DAC, Elektrolyseur, Synthese – parallel und mit eigenen internen Runden.
Eine Planungsrunde verteilt Aufträge an die Baugruppen.
Die Baugruppen arbeiten parallel und schlagen Ergebnisse vor.
Die nächste Planung prüft und gibt frei – mit Beleg für jeden Knoten.
Ändert sich eine Datei oder Anforderung, wird alles Abhängige über alle Ebenen als „verdächtig“ markiert, bis es bestätigt oder überarbeitet ist.

Fertigungsdaten
Wir erzeugen Konstruktions- und Fertigungsdaten in offenen, genormten Formaten der ISO 10303 (STEP). Damit bleibt die Information von der Anforderung bis zur Werkzeugmaschine verlustfrei und nachvollziehbar.
Geometrie mit Produkt- und Fertigungsinformationen (PMI) wie Toleranzen und Passungen im neutralen Format – unabhängig vom CAD-System, archivierbar und austauschbar mit Partnern.
Statt maschinenspezifischem G-Code beschreibt die .stepnc-Datei, was gefertigt werden soll: Features, Bearbeitungsschritte, Werkzeuge und Toleranzen – verknüpft mit der Geometrie aus AP 242.
Jede Fertigungsdatei ist im Engineering-Graphen gebucht und auf ihre Anforderungen zurückführbar. Ändert sich die Konstruktion, wird die betroffene Fertigungsdatei automatisch sichtbar.